Faenza - Ravenna Intorno

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Faenza

 

Faenza, herrliche Kunststadt, die während der Renaissance für die Herstellung von Keramik- Gegenständen berühmt wurde, liegt zwischen der oberen Po-Ebene und zu Füßen der Apenninen.

Piazza-del-Popolo

Schon der Ortsname selber, ist in vielen Sprachen als sinnfachverwandtes Wort für Majoliken bekannt, wie zum Beispiel faïance auf französisch und faience auf englisch, als Beweis der europäischen Vorrangstellung im Bereich der Keramikherstellung, in der Faenza auch heute immer noch Leader ist.
Die historische Herstellung der Faentiner Majoliken, wird als einer der höchsten Momente künstlerischer Kreativität mit Keramikmaterial anerkannt. Die Kunst der Keramik Herstellung bleibt heute weiter in Faenza im schönen Internationalen Keramikmuseum erhalten, wo eine der bedeutendsten Sammlungen von Keramiken, jeglicher geografischer Herkunft und geschichtlicher Epoche aufbewahrt werden. Von klassischen Amphoren, bis hin zu modernen Werken von Chagall und Picasso und einer reichen Ausstellung Faentiner Keramiken der Renaissance. Die, in Faenza im September und Oktober, stattfindenden, internationalen Ausstellungen für zeitgenössische und antike, künstlerische Keramik, locken jährlich Künstler, Sammler und Keramik- Liebhaber in die Stadt. Viele künstlerische Werkstätten bieten einzigartige Keramikgegenstände zum Kauf an.
Die städtebauliche Anordnung geht auf die ursprüngliche, römische Anlage zurück, mit rechtwinkligem Baustil, der heute noch weitgehend im mittelalterlichen Stadtkern und auch in den neuen Stadtteilen erhalten blieb. Die beiden großen, nebeneinander liegenden, viereckigen Plätze Piazza del Popolo und Piazza della Libertà beherbergen die bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Hier findet auch dienstags, donnerstags und samstags vormittags der Wochenmarkt statt.
Der Platz Piazza del Popolo wird von zwei eleganten Arkadengängen eingegrenzt. Hier stehen auch die mittelalterlichen Gebäude Palazzo del Podestà (Sitz des Bürgermeisters) und Palazzo del Municipio (Rathaus), die im Laufe der Zeit starken, baulichen Veränderungen unterlagen. Auf der Ostseite des Platzes Piazza della Libertà steht der imposante Dom, höchster, künstlerischer Ausdruck der Renaissance in der Romagna. Der Kirchenbau wird von seiner unvollendeten aber imposanten Fassade charakterisiert. Der Dom bewahrt in seinem Innern viele plastische Werke aus der Renaissance auf, wie zum Beispiel der viel zelebrierte Sarkophag von San Savinio. Dem Dom gegenüber befinden sich die Arkadengänge aus der ersten Hälfte des 17. Jh. Portico dei Signori e degli Orefici (Arkadengänge der Herrschaften und Goldschmiede), die in den ersten Jahren des vorigen Jahrhunderts teilweise im Jugendstil verändert wurden und die Fontana di Piazza, ein Springbrunnen im Barockstil. Zwischen den beiden Plätzen erhebt sich der GlockenturmTorre dell'Orologio, Wiederaufbau eines Turms aus dem 17. Jh., der an der Kreuzung der antiken Faventia romana steht (Hauptstrassen, die von Nord nach Süd und von Ost nach West führten).

 
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Unter den vielen, historischen Gebäuden der Altstadt, befindet sich auch der Palazzo Milzetti, das bedeutendste, neoklassische Gebäude in der Region und eines der schönsten italienischen Theater, das Teatro Masini (1780-1787), eines der schönsten italienischen Theater, dessen Eingang sich unter dem, mit Fresken bemalten Molinella-Gewölbegang befindet.

Commenda-da-Girolamo

Die Liebhaber von Kunstsammlungen können die Städtische Pinakothek das Diözesanische Museum, das Museum Bendandie und die Bibliothek Manfrediana besuchen.

Faenza ist nicht nur Geschichte, Kunst, Architektur, sondern auch eine grüne Stadt. Ein Besuch des Botanischen Gartens, neben dem Städtischen Museum der Naturwissenschaften, kann nur empfohlen werden. Hier werden über 170 wild wachsende Pflanzensorten der Romagna gehegt. Ein Abstecher in den Park Bucci mit seinen 8 Hektar hügligen Wiesen und Wasserstellen ist bestimmt ein angenehmer Ausflug.
Unter den historischen Veranstaltungen ist vor allem der Palio del Niballo zu erwähnen. Es handelt sich dabei um spektakuläres Reiter-Turnier zwischen den fünf Stadtvierteln, das im Juni die Helden- und Ruhmestaten der Stadt Faenza, während der Herrschaft unter der Familie Manfredi wachruft.
Das Faentiner Gebiet ist für seine öno-gastronomische Tradition bekannt. Gemütliche Restaurants in der Altstadt oder in der hügligen Faentiner Umgebung laden ihre Gäste ein.
Ein Besuch der nahe liegenden Ortschaft Oriolo dei Fichi mit ihrem sechseckigem Manfredianer Turm (1476) im Baustil "mit doppelter Strebe" oder ein Ausflug ins Samoggia-Tal und an den Lamone Fluss mit Blick auf die ehemaligen Villen adliger Familien aus dem 18. und 19 Jh. sind interessante Ziele.
Die Wanderliebhaber kommen auf ihre Kosten mit vielen Ausflugs-Angeboten in das nahe gelegene Karstgebiet, dem Park Vena del Gesso. Eine Entdeckungsreise in ein außergewöhnliches Gelände mit Dolinen, Schluchten, Abgründen. Sehr interessant sind auch die Führungen im Park des Karstgebiets Parco carsico der Tanaccia Grotte und in den Carnè Naturpark.

 
 

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